Aktuelles

„Die Bundesregierung hat die Stärkung der Pflege zu ihrem besonderen Schwerpunkt gemacht.“

In den nächsten Jahren wird die Zahl der pflegebedürftigen und älter werdenden Menschen rapide ansteigen!
Die Zahl der jungen Menschen nimmt jedoch immer mehr ab. Die dadurch steigenden Kosten können durch sie nicht getragen werden.

Um diesem entgegenzusetzen hat die Bundesregierung eine Verbesserung der gesamten Pflegesituation mittels eines gestaffelten Pflegestärkungsgesetzes beschlossen. Durch Einführung des ersten Pflegestärkungsgesetzes erhalten alle Pflegebedürftige in Deutschland schon seit dem 1.1.2015 mehr Leistungen für die ambulante Pflege. Die Pflege zu Hause wurde dadurch deutlich verbessert, pflegende Angehörige erhalten mehr Entlastung.

Unterstützungsangebote für die häusliche Pflege wurden ausgeweitet. Die meisten Pflegeleistungen sind um mindestens 4% gestiegen. Im zweiten Pflegegesetz, welches voraussichtlich am 1.1.2017 eingeführt wird, soll der Begriff „Pflegebedürftigkeit“ neu definiert werden. Eine Abrechnung nach Minuten für pflegerische Maßnahmen entfällt. Die Pflegebedürftigen erhalten daher eine Einstufung nach ihren tatsächlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen. Aus den bisher 3 Pflegestufen werden 5 Pflegegrade. Hierbei profitieren vor allem die Demenzkranken.

Gestärkt werden, durch die Einführung des Pflegestärkungsgesetzes, alle an der Pflege beteiligten Personen. Dazu gehören die Pflegebedürftigen, pflegende Angehörige und die Pflegekräfte.

Wie wird dieses finanziert? Dieses werden die Betragszahler, durch eine voraussichtliche Erhöhung von 0,5 Prozentpunkte in der Pflegeversicherung finanzieren müssen. Für die Bundesregierung ist die neue Pflegereform ein großes Anliegen, um in Zukunft einen Zusammenhalt zu garantieren.